„Fax raus, Fortschritt rein“ – FDP demonstriert für digitale Verwaltung
Unter dem Motto „Fax raus, Fortschritt rein“ hat die FDP gemeinsam mit ihrem Bürgermeisterkandidaten Dr. Patrick Lechner und dem bayerischen FDP-Landesvorsitzenden Michael Ruoff vor dem Wolfratshauser Rathaus für mehr Digitalisierung in der Verwaltung demonstriert. Symbolisch zertrümmerten Lechner und Ruoff ein ausgedientes Faxgerät – als Zeichen für den notwendigen Aufbruch in eine moderne, digitale Rathausstruktur.
In seiner Rede betonte Lechner, dass noch immer zu viele Abläufe im Rathaus manuell erfolgen: „Mehr digitale Services entlasten nicht nur die Verwaltung, sondern helfen auch den Menschen, die keinen direkten Zugang zu digitalen Angeboten haben – weil dann mehr Zeit für persönliche Anliegen bleibt.“
Der FDP-Kreisvorsitzende Simon Roloff konkretisierte die Forderungen der Liberalen: „Wir möchten das Rathaus mit einer Stadt-App in die Hosentasche bringen, digitale Bürgersprechstunden und der Übertragung von Stadtratssitzungen per Livestream.“ Das Video zur Aktion erreichte in den sozialen Medien bereits über 1.000 Menschen und ist auf dem Instagram-Kanal des FDP-Kreisverbandes abrufbar.
Im Anschluss an die Demonstration lud die Partei zu ihrem traditionellen Neujahrsempfang ein. Der bayerische FDP-Landesvorsitzende Michael Ruoff warb in seiner Rede für mehr Mut zu Reformen, schnellere Verwaltungsverfahren und eine konsequente Modernisierung staatlicher Strukturen. Nur so könne Bayern wirtschaftlich stark bleiben und den Herausforderungen der kommenden Jahre erfolgreich begegnen.
Bürgermeisterkandidat Dr. Patrick Lechner stellte anschließend ausführlich seine Vision für Wolfratshausen vor. Unter den rund zwanzig Gästen befanden sich auch einige interessierte Bürgerinnen und Bürger. Auf die Frage, wie die von ihm angekündigten 1.000 neuen Arbeitsplätze entstehen sollen, erklärte Lechner: „Auf sechs Jahre gerechnet sprechen wir von etwa 160 neuen Stellen pro Jahr in der Flößerstadt. Dabei geht es nicht nur um Industriearbeitsplätze, sondern auch um Handel, Dienstleistungen und die verstärkte Ansiedlung von Tätigkeiten, die im Homeoffice ausgeübt werden können. Voraussetzung dafür ist, Wolfratshausen noch attraktiver als Wohn- und Arbeitsort zu gestalten.“
Der Bichler Kreisvorsitzende Roloff machte seinen Parteifreunden trotz des Rückschlags bei der Zulassung zur Kreistagswahl Mut für das neue Jahr: „Die Menschen wünschen sich eine Partei, die wieder über Zukunft und mutige Lösungen in Zeiten zahlreicher Krisen spricht. Als FDP müssen wir als Reformpartei auftreten, die Menschen zusammenbringt, die anpacken und dieses Land wieder nach vorne bringen wollen, auch bei Gegenwind. Wer ein Paket aus Bürgerrechten, individueller Freiheit, bester Bildung und einer starken Wirtschaft möchte, der wird nur bei der FDP fündig.“